Interesse an Stadtentwicklung
Sandra Schauer-Bolte möchte Bürgermeisterin werden

Bückeburg (mm-20.12.20). Die Amtszeit des Bürgermeisters Reiner Brombach geht bekanntlich im nächsten Jahr zu Ende. Am 12. September wird ein/e neue/r Bürgermeister/in gewählt, möglicherweise erst auch in einer Stichwahl 14 Tage später. Sandra Schauer-Bolte (Foto) hat den Vorstand des SPD-Stadtverbandes Bückeburg informiert, dass sie sich für eine Kandidatur als SPD-Kandidatin für das Bürgermeisteramt bewirbt.

„Ich begrüße es ausdrücklich, dass Sandra Schauer-Bolte ihre Bereitschaft zur Kandidatur erklärt hat“, meint Jens Meier, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes. Er weist darauf hin, dass eine Mitgliederversammlung am 18. März im Le-Theule-Saal des Rathauses stattfinden soll, in der die Mitglieder dann basisdemokratisch entscheiden werden, wen die Bückeburger SPD als Kandidat/in ins Rennen um das Bürgermeisteramt schickt.

Bis zu der Versammlung am 18. März, – abhängig von der Corona-Situation -, sei es, so Meier im Gespräch mit Bückeburg-Lokal, ein ergebnisoffenes Verfahren. Interessenbekundungen für weitere Kandidaturen können bis zum Zeitpunkt der Versammlung erklärt werden.

Sandra Schauer-Bolte (46) wurde in Bückeburg geboren, ist verheiratet und lebt „in einer Patchworkfamilie“. Sie ist in Rinteln aufgewachsen, hat dort am Wirtschaftsgymnasium das Abitur bestanden, dann eine Ausbildung zur Zimmerin und ein Studium in Detmold erfolgreich mit dem Abschluss Dipl.-Ing. Fachrichtung Innenarchitektur absolviert.

Sie hat etwa vier Jahre lange als Teamleiterin bei IKEA in Bielefeld, Abteilung Visual Merchandising, gearbeitet. Seit 2012 ist sie selbständige Dipl.-Ing. Architektin und lebt seit 2014 in Bückeburg.

Als Hobbys nennt Schauer-Bolte Laufen in der Bückeburger Niederung und im Harrl, Radfahren in Schaumburg, Schwimmen („am liebsten im Bergbad“) und Lesen („die Bücher kaufe ich nur in Buchhandlungen vor Ort“). Sie schaut gerne Filme, am liebsten im Kino und mag Musik.

Zur Politik sei sie, so Schauer-Bolte, in Rinteln gekommen, als über die Ausweitung der Kinderbetreuung diskutiert wurde und sie Äußerungen wie „Frauen können doch auch vormittags zum Friseur gehen“ hören musste. 2014 hat Schauer-Bolte den Sozialdemokraten Thomas Priemer in seinem Rintelner Bürgermeisterwahlkampf unterstützt, der sie überzeugen konnte, in die SPD einzutreten.

Bei den letzten Kommunalwahlen im Jahr 2016 wurde Sandra Schauer in den Bückeburger Stadtrat und in den Kreistag gewählt. Als Vorsitzende des Bau- und Umweltausschusses sei ihr Interesse an der Stadtentwicklung noch gestiegen. „Mein ehrenamtliches Engagement und gerade meine politische Arbeit in den letzten Jahren im Stadtrat und Kreistag machen mir richtig Spaß; ich mag das Erarbeiten von politischen Themen, die damit verbundene Diskussion mit Partei- und Ratsmitgliedern und letztendlich das Finden von Kompromissen und Mehrheiten“, so Schauer-Bolte.

Sie habe in den letzten vier Jahren erfahren, wie wichtig die gute Zusammenarbeit mit den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung ist. „Dieser persönliche Austausch ist für mich sowieso ein wichtiger Teil meiner politischen Arbeit; das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern ist und bleibt der beste Weg, um Ideen und Sorgen aufzunehmen und politische Entscheidungen zu erklären“, so Sandra Schauer-Bolte. Foto: spd

Foto: Albert Brüggemann (v.li.), Jens Meier, Sandra Schauer und Dr. Jens Bartling

Kurz-URL: https://www.bueckeburg-lokal.de/?p=57144

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