Gefahrstoffszenario sorgt für GroßeinsatzGroßübung für 160 Einsatzkräfte

Nach dem Auslösen der Brandmeldeanlage alarmierte die Regionalleitstelle Schaumburg/Nienburg die Feuerwehren Bergkirchen, Sachsenhagen, Hagenburg/ Altenhagen und Wölpinghausen. Die Betreuer der Bewohner des Wohnheimes begannen sofort mit der Räumung des Gebäudes und führten die Bewohner auf den Sammelplatz.

Seitens des Rettungsdienstes wurden Rettungswagen vom DRK Schaumburg und vom ASB Kreisverband Nienburg zur Einsatzstelle nach Bergkirchen geschickt. Zusätzlich wurde der Einsatzleitdienst Rettungsdienst des Landkreises Schaumburg alarmiert, so dass sich ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst und der Leitende Notarzt auf dem Weg machten. In der Zwischenzeit konnten Atemschutzgeräteträger der Samtgemeinde bereits die ersten vermissten und verletzten Personen aus dem Gebäude retten und an einem Sammelplatz abgeben.

Parallel wurden durch die Messwagen in der Umgebung Luftanalysen durchgeführt. Im Messleitwagen wurden die Ergebnisse dann protokolliert und ausgewertet. Die Gesamtkoordination des Einsatzes lief über den Einsatzleitwagen des Landkreises. Große Aufregung herrschte kurzzeitig, als es hieß, dass ein Bewohner, der vorher am Sammelplatz registriert wurde, nicht mehr anwesend ist.
Nach einer Personenbeschreibung machten sich dann unverzüglich Feuerwehrkräfte auf dem Weg und suchten die Person. Diese konnte dann schnell gefunden werden. Auch dieses Szenario gehörte mit in den Übungsablauf. Im Anschluss an die Übung dankte Gemeindebrandmeister Ralf Hermann in einer kurzen Ansprache allen Einsatzkräften für die sehr gute Zusammenarbeit und das gute Gelingen dieser Übung. Ein besondere Dank galt dem Betreiber und dem Hausmeister von Ex und Job, die bei den Vorbereitungen zu der Übung tatkräftig unterstützten. Foto: Sven Geist, Pressesprecher FW SGM Sachsenhagen
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